Der Verkauf des eigenen Hauses oder eines geerbten Objektes ist etwas, was nicht alle Tage vorkommt. Im Gegensatz zum Verkauf einer beweglichen Sache, wie z.B. eines Fahrrades oder eines Autos sind bei einem Hausverkauf einige wichtige Formvorschriften zu beachten:

1. Der Kauf/Verkauf eines Hauses oder per genauer Definition eines Grundstücks bedarf in Deutschland einer Formvorschrift. Der Verkauf/Kauf ist beurkundungspflichtig bei einem in Deutschland ansässigen Notar.

2. Bei den meisten Käufern entscheidet mehr oder weniger die Bank des Käufers über den Kauf.
Daher empfehle ich AUSNAHMSLOS JEDEM Verkäufer erst zum Notar zu gehen, wenn eine Finanzierungsbestätigung der Bank des Käufers vorliegt! Das minimiert zumindest einige Risiken für den Verkäufer.

Desweiteren sind schon möglichst bevor im Internet inseriert wird folgende Unterlagen vorhanden:

1. Aktueller Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Monate)
2. Aktueller Katasterauszug
3. Grundrisse aller Geschossebenen
4. Gebäudeschnitt
5. Gebäudeansichten
6. Fotos von Innen und Außen
7. Energieausweis
7.1 Baujahr vor 1978, dann Bedarfsausweis.
Dieser ist leider teurer, da ein
Energieberater das Gebäude.
begutachten muss.
7.2 Baujahr nach 1978, dann
Verbrauchsausweis.
Hierzu benötigt man i.d.R. die
Gasverbräuche der letzten 3 Jahre.
8. Gebäudeversicherungsnachweis (für die Bank)

Die Unterlagen sind ausserdem für den Makler wichtig, damit dieser nach einer Stärken und Schwächenanalyse des Gebäudes eine objektive und realistische Wertermittlung durchführen kann. Diese ist neben weiteren Faktoren für die richtige Preisfindung unabdinglich.

Da viele Banken in ihrer Beleihungswertermittlung vom Verkehrswert ausgehen, sollte der richtige Verkaufspreis in diesem Bereich auch liegen.
Ansonsten wird das Objekt am „Markt verbrannt“ #immobilien#hausverkauf